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Posts Tagged ‘Tradition’

Weihnachtsgeld_480px

Das hat er sich so wohl nicht vorgestellt und ob die Geschäftsleitung den Beschluß aus Rücksicht, Vorwand oder nur Bosheit gemacht hat, werden wir wohl nicht erfahren.

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Brautentführung_web480px

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Fastenzeit_480px

Fasten heißt verzichten, dann verzichtet man doch am besten gleich auf das was einem lästig ist.

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Aus den aktuellen Mitteilungen des Rathauses in Wehrheim

Faschingszoll, eine fünf mal gerade sein lassen oder gefährlicher Schabernack?

Ohne die seit einigen Jahren wieder aufgelebte Tradition des „Faschingszolls“ einer bürokratisch-juristischen Betrachtung unterziehen zu wollen, wo Delikte wie Nötigung, gefährliche Eingriffe in den Straßenverkehr, verkehrsrechtliche Verstöße im Rahmen der StVO, verbotenes Betteln usw. näher beleuchtet werden könnten, soll die Verhütung von Gefahren (sprich = Unfällen!) im Vordergrund stehen, um aus einer spielerischen Absicht kein kriminelles Handeln zu konstruieren.

Was geschieht?

Kinder spannen ein Seil über die Fahrbahn und zwingen den Autofahrer seine Fahrt zu verlangsamen ggf. sogar zum Stopp, wo dann in der Regel mehrere Kinder dem Fahrer ihre Forderungen verkünden.

Je nach Laune und Einstellung der „Zollpflichtigen“ haben sie damit auch Erfolg und erzielen je nach Dauer der „Mautstelle“ oftmals beachtliche Einnahmen.

Die Anzahl der Anrufe in der letzten „Kampagne“ lassen aber die begründete Annahme zu, dass diese Fastnachts(un)sitte mittlerweile von vielen Verkehrsteilnehmern eher kritisch und lästig denn als lustig empfunden wird.

Warum gefährlich?

Die Sperren werden oftmals erst in der Dämmerung aufgebaut, so dass die Kinder spät zu erkennen sind. Dazu häufig in kleineren Ortschaften an den Ortsein-/ausgängen. Das Seil wird um das Handgelenk gebunden und kann im Falle eines Verhakens am Auto nicht mehr gelöst werden – das Kind wird mitgerissen mit nicht kalkulierbaren Folgen. Oder – nachfolgende Fahrzeugführer erkennen das Hindernis nicht und rechnen daher nicht mit einem Anhalten des Vorausfahrenden. Es kommt zu einem Auffahrunfall – auch hier mit nicht kalkulierbaren Folgen. Schadensersatzansprüche sind die Folge und die Verletzung der Aufsichtspflicht wird geprüft werden.

Was tun?

Mit den Kindern reden, vor allem erklären, warum keine Zollstellen eingerichtet werden sollen. Und nicht zuletzt auch überwachen, wohin sich der Nachwuchs nach vermeintlich gewonnener Einsicht in der kritischen Zeit begibt. Das ist in der Regel am Fastnachtsmontag und -dienstag.

Naja…. ich finde vor allem die derzeitige Stimmung der Bevölkerung gegenüber ständig steigenden Steuern, Abgaben, Beiträgen und Preisen als Gefahrenquelle anzusehen, die sich eventuell bei einer solch harmlosen Situation wie dem Faschingszoll, unkontrolliert und spontan entladen könnte!

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